Kaspar Eichel

Filme (als Schauspieler)
1964
Die goldene Gans
1964/65
1965
Berlin um die Ecke
1967
Die Fahne von Kriwoj Rog
1968
Wie heiratet man einen König
1970
Rottenknechte
1974
Der Leutnant vom Schwanenkietz
1977
Die zertanzten Schuhe
1977-80
1984/85
Die Gänse von Bützow
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Geboren

27.11.1942 in Berlin

Leben

Kaspar Eichel wurde 1942 in Berlin geboren. Sein schauspielerisches Rüstzeug holte er sich von 1960 bis 1963 an der Staatlichen Schauspielschule Berlin, spätere Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Gleich nach dem Studium ging der junge Schauspieler für drei Spielzeiten nach Senftenberg an das dortige Stadttheater. Hier war er u.a. als Hamlet (Shakespeare) und als Truffaldino in DIENER ZWEIER HERREN von Goldoni zu erleben. Nach einer Spielzeit am Hans-Otto-Theater Potsdam engagierte ihn dann das Deutsche Theater in Berlin. Ab 1970 gehörte er bis zur Auflösung der Sendeanstalt 1990 zum Schauspielensemble des Deutschen Fernsehfunks (DFF), wo er in den vielfältigsten Rollen in TV-Filmen und- Komödien einem breiten Publikum bekannt wurde. Zahlreiche Partien gestaltete Kaspar Eichel in den letzten Jahren in Fernsehfilmen und TV-Serien. Er war im „Polizeiruf 110“ und im „Tatort“ besetzt, ebenso in einzelnen Folgen von „Im Namen des Gesetzes“, „Alarm für Cobra 11“, „Praxis Bülowbogen“, „Unser Charly“, „Verhängnisvolles Glück“, „Die Cleveren“, „Balko“, „Für alle Fälle Stefanie“ und in „Herzschlag – Ärzteteam Nord“. In der Erfolgsserie „Robby“ steht er bereits im fünften Jahr in der Rolle des Fischer Dietmar vor der Kamera. Gemeinsam mit Renate Blume drehte er mehrere Filme beim DFF: „Väter und Söhne“ (1971), „Die zertanzten Schuhe“ (Kinderfilm, 1976), „Der Leutnant vom Schwanenkietz“ (1975, u.a. mit Jürgen Zartmann), „Polizeiruf 110“, „Die lieben Luder“ und die 13-teilige Kundschafterserie „Front ohne Gnade“. Das Theater lockte den Darsteller weiterhin. So stand er in den letzten Jahren am Theater am Halleschen Ufer (TURANDOT ODER DER KONGREß DER WEIßWÄSCHER von Bertolt Brecht), am Schillertheater (DIE WILDENTE von Ibsen, Regie: Katja Paryla) und am Theater am Kurfürstendamm (WILHELM HEESST ER) auf den hauptstädtischen Bühnen. In Dresden gastierte er 2003 mit Helga Piur und Renate Blume in dem 3-Personenstück MEINE FRAU SYBILLE. Im Berliner Kriminal Theater spielt Kaspar Eichel seit 2001 in der Erfolgsinszenierung DIE MAUSEFALLE von Agatha Christie (bereits über 470 Vorstellungen) den geheimnisvollen „Italiener“ namens Paravicini. In dem Gegenwarts-Thriller GEFÄHRLICHE BESESSENHEIT war er einer der drei Hauptdarsteller. Derzeit spielt er weiterhin mehrere Rollen in den Agatha-Christie-Klassiker ZEUGIN DER ANKLAGE. In dem Kriminalstück MORD UM MORD, in dem er die Rolle des Thomas verkörperte, trat er erstmalig auch als Regisseur in Aktion. In seiner zweiten Regiearbeit MÖRDERSPIELE ist er in der Rolle des Norman Bartholomew zu erleben
Quelle: Berliner Bühnen