Gerd Ehlers

Filme (als Schauspieler)
1959
Maibowle
1964
Geliebte weiße Maus
1966
Ohne Kampf kein Sieg
1966
Schwarze Panther
1966/2009
1976
Die Regentrude
1976/77
Unterwegs nach Atlantis
1979/80
.

Geboren

21.05.1924 in Rheinfeld

Gestorben

27.06.1988 in Berlin

Leben

Gerd Ehlers zieht während des 2. Weltkrieges mit einer Wanderbühne durch die Lande, seine eigentliche Laufbahn beginnt er 1945 in Magdeburg. Weitere Stationen sind dann Theater in Wuppertal, Bremen, Hamburg und Basel. Seit 1956 arbeitet der Künstler in der DDR, zuerst in Rostock, ab 1958 dann langjährig am Berliner Maxim-Gorki-Theater. Das im Henschel-Verlag erschienene "Theaterlexikon" charakterisiert ihn als "vielseitigen und komödiantischen Schauspieler, der den meisten seiner Figuren ein unverwechselbares Persönlichkeitsprofil gibt." Auch in unzähligen Film- und Fernsehproduktionen kann der füllige Mime Proben seines reichen Könnens abliefern. Besonders erfolgreich ist Ehlers auch hier in komödiantischen Rollen, so als Titelfigur des Fernsehspiels "Der Tag des Ludger Snoerrebrod" (1961) oder als Protagonist in etlichen satirischen "Stacheltier"-Kurzfilmen. Vielfach muß Ehlers auch Rollen übernehmen, die in das Klischee "negativer Dicker" passen. So gestaltet er eindrucksvoll den KZ-Schläger Polenz im Fernsehmehrteiler "Irrlicht und Feuer" (1966) oder den zwielichtigen Kneipenwirt Bruno Krüger in der frühen "Polizeiruf"-Folge "Der Tote im Fließ" (1972). Brummige Kneipenwirte spielt Ehlers auch in anderen Inszenierungen, dazu kommen trinkfeste Fleischer und polternde Obrigkeiten. In späteren Jahren gesundheitlich angeschlagen, widmet sich Gerd Ehlers dann hauptsächlich der Arbeit bei Funk und Synchron.
Quelle: Volker Wachter