Günter Schubert

Geboren

08.04.1938 in Weißwasser

Gestorben

02.01.2008 in Berlin

Leben

Zunächst arbeitet er als Kelchglasmacher und spielt neben seiner Tätigkeit am Arbeitertheater in Bad Muskau. Er wechselt die berufliche Laufbahn und beginnt eine schauspielerische Ausbildung am Senftenberger Theater. Nach erfolgreichem Abschluss steht er ab 1962 in Senftenberg und Potsdam auf der Bühne. Auch die DEFA wird schon früh auf ihn aufmerksam, wo er aber vorwiegend in Nebenrollen zu sehen ist. Die jungen Zuschauer kennen ihn vor allem durch die Verfilmung des Märchens "Sechse kommen durch die Welt" (1972), in der er den Starken spielt. Seit 1970 ist Schubert ein vielbeschäftigtes Mitglied des DFF-Ensembles. Hier übernimmt er zahlreiche komödiantische Rollen, verkörpert meist sympathische Charaktere. Große Popularität beim Publikum erringt er als Thomas Müller in der erfolgreichen Serie "Zur See" (1976) und gehört Ende der 80er Jahre zur Stammbesetzung der TV-Serie "Bereitschaft Dr. Federau". Zudem absolviert Schubert viele, darunter auch ernsthafte, Gastauftritte beim "Polizeiruf 110". In der Folge "Der Mann im Baum" (1988) hinterlässt er beim Zuschauer durch seine Darstellung eines Sexualtäters nachhaltigen Eindruck. Nach der Wende bleibt er ein gefragter Schauspieler bei Film und besonders beim Fernsehen. Sein Sohn Alexander Schubert hat ebenfalls eine schauspielerische Laufbahn eingeschlagen. <br /><br /><b> Quelle: </b> Team Zutz, Zeitungsbeitrag in der "Super Illu" von 2003