Jörg Knochée

Filme (als Schauspieler)
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Geboren

06.12.1944 in Druxberge

Gestorben

27.10. 1989 in Berlin

Leben

Jörg Knochée beginnt 1964 ein Studium an der Babelsberger Filmhochschule und wechselt dann an die Staatliche Schauspielschule Berlin, wo er 1968 seine Ausbildung erfolgreich beendet. Anschließend steht er in Cottbus erstmals auf der Bühne. Seine Arbeit vor der Kamera nimmt noch in seiner Zeit als Schauspielschüler ihren Anfang: 1965 wirkt er im Film "Karla" mit, der auf dem berühmt-berüchtigten XI. Plenum des ZKs der SED verboten wird und somit erst im Jahre 1990 seine Uraufführung erfährt. Die Figur des Rudi stellt wohl zugleich Knochées umfangreichste Aufgabe bei der DEFA dar. Darauf folgen zahlreiche weitere Auftritte in Kino- und Fernsehproduktionen, zumeist sieht man ihn in einprägsamen Nebenrollen, darunter auch immer wieder intellektuelle Charaktere, die er überzeugend gestaltet. In besonderer Erinnerung bleibt der junge Künstler Zuschauern der ganzen Republik als kameradschaftlicher Winfried "Winne" Manthey aus der beliebten Serie "Zur See", der zunächst als Matrose auf der "Fichte" anheuert und später als frisch gebackener nautischer Offizier auf sein Brotschiff zurückkehrt. Wiederholt taucht er in Episoden der Reihen "Polizeiruf 110" sowie "Der Staatsanwalt hat das Wort" auf. Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit macht Knochée sich auch als Sprecher (u.a. für Synchronisationen) einen Namen. Verheiratet ist er bis zu seinem frühen Tod mit der Schauspielerin und Sängerin Heike Knochée, der späteren Ehefrau von Herbert Köfer.
Quellen: Das große Lexikon der DDR-Stars