Katja Paryla

Filme (als Schauspieler)
1965
Tiefe Furchen
1970
Netzwerk
1970
Kennen Sie Urban?
1971/72
Januskopf
1975
Die unheilige Sophia
1975
Zwischen Nacht und Tag
1975/76
Beethoven - Tage aus einem Leben
1979
1980
Polizeiruf 110 - Der Einzelgänger
1980
Levins Mühle
1980/82
Hotel Polan und seine Gäste
1989
1991
Stein
1992
Die Verfehlung
..

Geboren

25.01.1940 in Zurüch

Gestorben

25.08.2013 in Wölsickendorf, Gemeinde Höhenland Brandenburg

Leben

Katja Paryla wurde am 25.Januar 1940 in Zürich in der Schweiz als Tochter des Schauspielers und Regisseurs Emil Paryla geboren. Um sich von seinem Bruder Karl Paryla zu unterscheiden nannte er sich Emil Stöhr. Katjas Mutter war Selly Paryla. Ihre beiden Cousins, Nikolaus Paryla und Stephan Paryla-Raky, sind ebenfalls Schauspieler. 1946 zogen die Parylas nach Wien und von dort aus 1956 in die damalige DDR nach Ost-Berlin. Katja besuchte zunächst die Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weissensee mit der Fachrichtung Modegestaltung und schloss diese mit einem vorzüglichen Diplom ab. (Diplom Modegestalterin) Von 1961 – 1963 studierte sie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin in Berlin-Schöneweide. An der Seite ihres Vaters debütierte sie noch als Schauspielstudentin 1962 am Deutschen Theater Berlin. Wolfgang Heinz, ebenfalls aus Wien in die DDR übergesiedelt engagierte sie 1963 an die Volksbühne und ab 1967 spielte sie am Maxim Gorki Theater Berlin unter Kurt Veth. Von 1978 bis 1990 war sie Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin, weitere Engagements folgten am Schillertheater Berlin, am Nationaltheater in Weimar, am Städtischen Theater Chemnitz sowie am Düsseldorfer Schauspielhaus. Neben ihrer Theaterarbeit spielte die Paryla Ende der 1960er Jahre zahlreiche Rollen in Film und Fernsehen. Ihre größten Erfolge waren zwei beliebte Kinderserien. In „Spuk unterm Riesenrad“(1978) spielte sie eine Geisterbahn-Hexe, die lebendig wird und mit zwei weiteren Geisterbahnfiguren Berlin und den Harz unsicher macht. In „Spuk im Hochhaus“ (1981/82) spielte sie neben Heinz Rennhack die Räuberin Jette Deibelschmidt. Katja Paryla war in erster Ehe mit dem Schauspieler Kaspar Eichel verheiratet. Aus der Lebensgemeinschaft mit dem Schauspieler und Regisseur Alexander Lang stammt der Sohn Alexej Paryla (1969), der als Grafiker und Bühnenbildner tätig ist. Zuletzt lebte sie mit dem italienischen Schauspieler Ivan Gallardo in Wölsickendorf, Gemeinde Höhenland, Brandenburg. Zur Aufführung des Filmes „Spuk unter Riesenrad“ im Rahmen des Projektes „Filmstadt-Quedlinburg“ am 30. Januar 2010 in Quedlinburg wäre sie gern gekommen, auf Grund des starken Schneefalls blieb sie mit dem Auto am Ortsausgang im Schnee stecken und musste wieder umkehren.
Quelle: Wikipedia

Bilder