Jurij Kramer

Filme (als Schauspieler)
1968
Alchimisten
1972
Das Geheimnis der Anden - 5 Teile
1972/73
Zement
1975/76
Mann gegen Mann
1983
Märkische Chronik
1991
Deutschfieber
1991
Durchreise
1994
Radetzkymarsch
1995
Im Innern des Bernsteins
1997
Der Kapitän - Gefährliche Fracht
1997/98
Spuk aus der Gruft
1998
Freiwild
2000
Scheidung auf Rädern
Filme (als Regisseur)
1974
Galgenbergstory
1974
Der Mörder
1978
...inklusive Totenschein
1979
1980
Eine Anzeige in der Zeitung
1983
Langer Abschied
1984
Das zweite Leben des Dr. Gundlach
1984
Die Verwundung
1986
Die letzten tage des Georg W.
1988
Die Stunde der Wahrheit
1989
Narrenweisheit
1990
Drei Wohnungen
..

Geboren

28.06.1940 in Moskau

Leben

Jurij wurde als Sohn einer Tänzerin und des wegen eines drohenden Hochverratsprozesses in die UdSSR emigrierten Eisenbahningenieurs Erwin Kramer in Moskau geboren. Nach Kreigsende zog seine Familie wieder nach Deutschland, wo sie sich im Ostteil Berlins niederließen. Jurij Kramer studierte später Schauspiel an der staatlichen Schauspielschule in Niederschöneweide, debütierte als Theaterdarsteller an einer Bühne in Greifswald und spielte anschließend in Halle, wo er auch erste Riegieaufgaben übernahm. Daneben arbeitete Kramer ab 1070 auch für den Deutschen Fernsehfunk (DFF), anfangs als Assistent, später als Regisseur und inszenierte diverse Literaturverfilmungen, wie beispielsweise 'Cyankali', 'Narrenweisheit' aber auch Gegegwartsstreifen für das Fernsehen der DDR. Nach der Wende änderte sich seine berufliche Situation, er spielte wieder vornehmlich als Schauspieler in diversen Fernsehproduktionen, überwiegend in Serien wie 'Ein Bayer auf Rügen', Für alle Fälle Stefanie und Küstenwache.

Mit seinem Fernsehfilm 'Ende vom Lied' aus dem Jahr 1979 war Juri Kramer im Oktober 2009 zu Gast in Quedlinburg. Viele Szenen der beiden Teile 'Ochsenfurter Männerquartett' und 'Von drei Millionen drei' wurden in Quedlinburg gedreht und nach 30 Jahren erlebten mehr als 350 Besucher einen Film der aktueller nicht sein konnte und einen sehr bewegten Regisseur. Der Film war zuvor noch nie auf einer großen Leinwand gelaufen und wurde im Rahmen des Projektes 'Filmstadt-Quedlinburg' aufgeführt.
Quelle: Wikipedia, Hans-Jürgen Furcht

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