Kurt Böwe

Filme (als Schauspieler)
1964
Pension Boulanka
1973-75
1977
Ottokar der Weltverbesserer
1977/78
Zünd an es kommt die Feuerwehr
1979
1980
Levins Mühle
1980/1988
Jadup und Boel
1980/81
1980/81
Asta, mein Engelchen
1981
Pugowitza
1982
Märkische Forschungen
1985
Ab heute erwachsen
1986
Der Junge mit dem großen schwarzen Hund
1986
Das Buschgespenst
1989/90
1997/98
Spuk aus der Gruft

Geboren

28.04.1929 in Reetz

Gestorben

14.06.2000 in Berlin

Leben

Böwe wurde als eines von sechs Kindern einer Reetzer Bauernfamilie geboren. Schon in der Jugendzeit hatte er Interesse an Literatur und dem Theater, so dass er, nachdem er 1949 sein Abitur beendete, eine Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule des Deutschen Theaters in Berlin ablegte. Obwohl er eine Zulassung erhielt, studierte er von 1950 bis 1954 Germanistik und Theaterwissenschaften am Institut für Theaterwissenschaften der Humboldt-Universität Berlin, um eine akademische Laufbahn zu starten.
Nach seinem Studium arbeitete er weitere sechs Jahre als Assistent an der Universität, wo er Vorträge in Theatergeschichte und Dramaturgie hielt. Parallel zu seiner Assistenz spielte er auch am Studententheater, wo ihn der damalige Leiter Horst Schönemann überredete, der Schauspielerei nachzugehen.
Nachdem er sich der Schauspielerei zugewandt hatte, führte ihn sein erstes Engagement 1961 ans Maxim-Gorki-Theater. Es folgte eine kurze Zeit an der Volksbühne Berlin, anschließend ein Engagement am Landestheater Halle, ehe er 1973 auf die Bühne des Deutschen Theaters nach Berlin zurückzog. Von 1973 bis 1997 gehörte er zum dortigen Ensemble und avancierte in dieser Zeit zu einem der bekanntesten und beliebtesten Darsteller.
In Berlin startete 1961 auch seine Film- und Fernsehtätigkeit, anfangs noch in kleinen Rollen, wie beispielsweise in Konrad Wolfs DEFA-Streifen "Ich war neunzehn", später auch in Hauptrollen, wie Wolfs Spielfilm "Der nackte Mann auf dem Sportplatz" aus dem Jahr 1973. Seine Darstellung des Bildhauer Kemmel brachte ihm den Durchbruch als Filmschauspieler und machte ihn national wie auch international bekannt. Daraufhin folgten unzählige weitere Film- und Fernsehtätigkeiten.
Mit seiner markanten Stimme war er zudem als Synchronsprecher und Sprecher in etwa 150 Hörspielen - oftmals für Kinder - aktiv.
Böwe wurde 1969 mit dem Kunstpreis und 1971 mit dem Nationalpreis der DDR ausgezeichnet.
Quelle: Wikipedia