Gunter Friedrich

Filme (als Schauspieler)
Cafe an der Hauptstrasse
1973/74
Der Untergang der Emma
1976/77
Trini
1977/78
Das Raubtier
1978
Ein Sonntagskind, das manchmal spinnt
1978/79
Des Henkers Bruder
1984/85
Franziska
1986/87
Froschkönig
Filme (als Regisseur)
1974
Warum kann ich nicht artig sein
1975/76
Wenn einer was versprochen hat
1977
Eine vollkommen erlogene Geschichte
1980/81
1983
Pianke
1985
Unternehmen Geigenkasten
1986/87
Hasenherz
1990
Die Sprungdeckeluhr
1995/2003
Für alle Fälle Stefanie
1997/2003
Im Namen des Gesetzes
1998/2003
Samt und Seide
2007/2010
Sturm der Liebe
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Geboren

01.08.1938 in Zwickau

Leben

Gunter Friedrich wurde am 1. August 1938 in Zwickau als Sohn eines Studienrates und einer Hausfrau geboren. Nach dem Abitur begann er eine Ausbildung an der Filmhochschule Babelsberg. Danach arbeitete er als Regieassistent beim Deutschen Fernsehfunk und absolvierte in dieser Zeit eine Schauspielausbildung im Nachwuchsstudio des DFF und an der Hochschule für Schauspiel ‚Ernst Busch’ mit Bühnenreifeabschluss. Fünf Jahre arbeitete er danach als Schauspieler und Regisseur an verschiedenen Theatern in der DDR. Von 1971 bis 1991 ist er als Regisseur und Autor beim Deutschen Fernsehfunk beschäftigt. Mehr als 30 abendfüllende Kinofilme bzw. Fernsehspiele entstehen, in denen er zum Teil auch Rollen als Schauspieler übernimmt. Mit seinem Kinderfilm ‚Die Sprungdeckeluhr’ nimmt er 1991 an Festivals in Italien, Amsterdam, Chicago und Indien teil. Im gleichen Jahr läuft dieser Film auf der 41. Berlinale und in Quebec/Kanada gibt es einen Preis für die beste Jugenddarstellerin. Für seinen Film ‚Hasenherz’ erhält Friedrich den UNICEF-Preis auf der 38. Berlinale 1988 und für seinen Film ‚Unternehmen Geigenkasten’ erhält er 1985 den Hauptpreis beim Wiener Filmfestival sowie den ‚Goldenen Spatz’ beim wichtigsten, gleichnamigen Kinderfilmfestival in Gera 1985. Weitere Preise gibt es für den Fernsehfilm ‚Blaue Taube soll fliegen’ aus der Reihe Der Staatsanwalt hat das Wort, für ‚Pianke’, einen historischen Kinderfilm, der zwischen 1943 und 1945 spielt, und ‚Warum kann ich nicht artig sein’. Seit 1992 arbeitet Friedrich freiberuflich als Regisseur und Autor, unter anderem für ARD, ZDF, RTL und Sat 1. Einige der beliebtesten Vorabendserien tragen seine Handschrift. So z.B. dreht er 1994 fünf Folgen für den ‚Marienhof’ , von 1995 – 2003 entstehen 39 Folgen zur Fernsehserie ‚Für alle Fälle Stefanie’, 1997 – 2003 dreht er den Pilotfilm sowie weitere acht weitere Folgen zu ‚Im Namen des Gesetzes’. 94 Folgen enstehen 1998-2003 für die ZDF Serie ‚Samt und Seide’ und seit 2007 schreibt und inszeniert für die Telenovela ‚Sturm der Liebe’. Gunter Friedrich ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.
Quelle: Gunter Friedrich - H-j. Furcht

Bilder