Peter Herden

Filme (als Schauspieler)
Sechse kommen durch die Welt
1953
Geheimakten Solvay
1955
52 Wochen sind ein Jahr
1955/56
1955/56
Der Teufelskreis
1956
Damals in Paris
1956
Die Millionen der Yvette
1958
Tilmann Riemenschneider
1959
Die Premiere fällt aus
1960
Hochmut kommt vor dem Knall
1960
Papas neue Freundin
1961
Vielgeliebtes Sternchen
1962
Oh, diese Jugend
1964
Der geteilte Himmel
1964
Pension Boulanka
1965
Die besten Jahre
1970
KLK an PTX - Die Rote Kapelle
1982
Familienbande
..

Geboren

05.05.1918 in Plön

Gestorben

31.10.2013 in Dresden

Leben

Peter Herden nimmt Schauspielunterricht in Breslau und steht nach dem zweiten Weltkrieg in Altenburg, Plauen und Glauchau auf der Bühne. Ab 1949 gehört er langjährig zum Ensemble des Dresdner Staatstheaters, wo er in zahlreichen Stücken mitwirkt und mit Präsenz und Stimmgewaltigkeit die Theaterlandschaft der sächsischen Kulturmetropole bereichert. So kann man ihn u.a. als Appiani in "Emilia Galotti", Lysander im "Sommernachtstraum", "Don Juan" oder Lanzelot in "Die Ritter der Tafelrunde" erleben. Eine Paraderolle für den Schauspieler und Sänger stellt der Professor Higgins im berühmten Musical "My Fair Lady" dar, den er neben Marita Böhme als Eliza in der Staatsoperette sehr erfolgreich verkörpert. In "Zimmer frei" spielt Herden seine letzte tragende Rolle. Danach steht er im August 2004 an der Komödie Dresden nochmals auf den Brettern, die die Welt bedeuten, und zwar in Neil Simons "Sonny Boys" - seine wohl bislang jüngste Aufgabe. Seit 1988 ist Peter Herden Ehrenmitglied des Dresdner Staatsschauspiels. Seiner intensiven Bühnenarbeit geschuldet, sind die Ausflüge des Künstlers vor die Kamera verhältnismäßig selten. Trotzdem hinterlässt er auch bei Kino- und Fernsehzuschauern nachhaltigen Eindruck. Bereits Anfang der 1950er Jahre beim Film tätig, erinnert man sich besonders an seine TV-Auftritte als vielbeschäftigter Ingenieur und Familienoberhaupt Franz Bach neben Fernsehgattin Helga Raumer in der heiteren DFF-Trilogie "Papas neue Freundin", "Vielgeliebtes Sternchen" und "Oh, diese Jugend". Die Produktionen um die Erlebnisse des Ehepaars Bach und seiner Sprösslinge flimmern auch heute noch gelegentlich über den Bildschirm. Im "Leutnant vom Schwanenkietz" mimt Herden mit wichtiger Miene den Opernsänger Frenzel, mit dem sich die Jugendlichen einen Streich erlauben und der später als pflichtbewusster Bürger zum VP-Helfer wird. Außerdem bildet er 1989 zusammen mit Werner Dissel und Gerhard Vogt das Rentner-Trio in der "Polizeiruf 110"-Folge "Trio zu viert". Zu den bedeutenden Aufgaben bei der DEFA zählt z.B. der Christof Kienzel, den er an der Seite von Rudolf Ulrich im Film "Die heute über 40 sind" spielt. Erzählt wird darin die Lebensgeschichte zweier Männer, die einst Freunde waren und die nun Welten trennen. Sein Jan Gruyter im Kriminalstreifen "Pension Boulanka" endet als Leiche, deren Mörder die Polizei sucht, und auch in "Reserviert für den Tod" erfüllt Herden als Harry Korb eine Schlüsselrolle. Herden lebte in den letzten Jahren in einem Dresdener Seniorenstift.
Quelle: Team Zutz und Internetseite Staatsschauspiel Dresden

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