Jaecki Schwarz

Filme (als Schauspieler)
1968
Ich war Neunzehn
1969
Weite Strassen - stille Liebe
1970
Rottenknechte
1971
Du und ich und Klein-Paris
1971/72
1974
Die Schlüssel
1977
Die zertanzten Schuhe
1977/78
Das Raubtier
1980/81
1980/81
Bürgschaft für ein Jahr
1982/83
Fariaho
1984/85
Die Gänse von Bützow
1986
Fahrschule
1986/87
Hasenherz
1989
Zwei schräge Vögel
1990
1997/98
Spuk aus der Gruft
2012
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Geboren

26.02.1946 in Berlin

Leben

Die Begeisterung für die Schauspielerei reicht bei Jaecki Schwarz in seine Schulzeit zurück, als er im Schultheater und im Jugendclub spielt. Nach dem Abitur und zwei gescheiterten Versuchen zur Aufnahme an einer Schauspielschule, schließt er zunächst seine Ausbildung zum Fotochemiefacharbeiter ab, ehe es dann doch mit dem gewünschten Beruf klappt und er 1965-69 an der Babelsberger Hochschule für Film und Fernsehen studieren kann. Das erste Theaterengagement hat Schwarz an den Städtischen Bühnen Magdeburg, wo er durch seine Leistungen in Shakespeare-Klassikern (Debüt als Romeo in "Romeo und Julia"; Puck im "Sommernachtstraum") wie in Gegenwartsstücken ("Weiberkomödie"; "Die Aula") auf sich aufmerksam macht. Beachtung findet er auch als Brecht-Darsteller während seiner langjährigen Tätigkeit am Berliner Ensemble, dem er 1974-97 angehört. Ab Mitte der 90er Jahre arbeitet Jaecki Schwarz freischaffend, ist u.a. am Maxim-Gorki-Theater zu sehen. Zum Film holt Regisseur Konrad Wolf den angehenden Schauspieler 1967 für die Hauptrolle in seinem autobiographischen Antikriegsstreifen "Ich war neunzehn", der zum internationalen Erfolg wird. Darin liefert der talentierte junge Künstler bereits ein beeindruckendes Porträt des Leutnants Gregor Hecker. Fortan steht Schwarz in zahlreichen Produktionen vor der Kamera, zählt zu den meistbeschäftigten Darstellern bei DEFA und DDR-Fernsehen. Oft erfüllt er Nebenfiguren unterschiedlichen Charakters mit Leben, mimt häufig sympathische Zeitgenossen wie den 'liebenswerten Spinner' Herb in der Fernfahrergeschichte "Weite Straßen - stille Liebe", die sich der Popularität beim Publikum erfreuen. "Jaecki Schwarz ist ein Schauspieler, der auch besonders dem jugendlichen Zuschauer durch seine unkonventionelle Gestaltung, durch seine trockene Komik und seinen Mutterwitz gefällt", schreibt Marlis Linke 1974. Anspruchsvolle Aufgaben bewältigt er des weiteren in "Bürgschaft für ein Jahr" oder neben Jutta Hoffmann in "Die Schlüssel". Nach überwundenen Alkoholproblemen absolviert der passionierte Weltenbummler, der außerdem als Sprecher für Dokumentarfilm, Hörspiel und Synchron wirkt, vorrangig Gastauftritte in TV-Serien. Seit 1996 ermittelt er wiederholt gemeinsam mit Wolfgang Winkler für den bekannten "Polizeiruf 110", wobei er seinem Hauptkommissar Herbert Schmücke viele eigene Züge verleiht. Andere permanente Rollen von Jaecki Schwarz sind z.B. der Sputnik, humoristisches Element aus "Ein starkes Team", oder der Chefarzt Friedländer aus "Für alle Fälle Stefanie".

Quelle: Team Zutz , Renate Seydel, Schauspieler; Internetseite des Mitteldeutschen Rundfunks

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