Horst Kube

Filme (als Schauspieler)
1954
Stärker als die Nacht
1957
Vergeßt mir meine Traudel nicht
1958
Sonnensucher
1959
Maibowle
1960
Das Leben beginnt
1961
Igelfreundschaft
1961
Das Kleid
1964
Viel Lärm um Nichts
1964/65
1965/66
1965/66
Alfons Zitterbacke
1966
Schwarze Panther
1966/67
Frau Venus und ihr Teufel
1969/70
He, Du
.

Geboren

19.09.1920 in Berlin

Gestorben

18.10.1976 in Berlin

Leben

Nachdem er seinen Kindertraum, einmal als Zirkusdirektor zu arbeiten, aufgegeben hat, wendet Horst Kube sich der Seefahrt zu, will Schiffsbauingenieur werden. Doch mit dem Krieg, in dem Kube bei der Marine dient, wird auch dieser Wunsch beendet. 1945 nimmt er Schauspielunterricht bei Harry Berber und debütiert noch im gleichen Jahr am Märchentheater in Berlin. Über Engagements an verschiedenen Bühnen in Potsdam, Frankfurt (Oder) und seiner Heimatstadt, kommt er 1952 schließlich zum Berliner Ensemble, dem er mehrere Jahre angehört. Sein Talent zum satirischen Spiel darf er bereits 1946 erstmals bei Auftritten im berühmten Kabarett "Schall und Rauch" unter Beweis stellen. Das Kabarett liegt dem "urberliner Jungen mit kessem Mundwerk und einem goldigen Humor" (Horst Lukas, 1958) während seiner gesamten Laufbahn am Herzen. So gastiert er mitunter in Sonderveranstaltungen des Friedrichstadtpalastes und beim DFF. Seit den 50er Jahren ist Kube auch für den Film tätig. Bei der DEFA wird er anfangs zumeist mit kleinen Nebenrollen betraut. Regisseur Kurt Maetzig erkennt bei den Dreharbeiten zu "Schlösser und Katen" (1957) schließlich Kubes Neigung zu Lustspielrollen und besetzt ihn für die Hauptrolle des gutmütigen Volkspolizisten Hannes Wunderlich, der aus Liebe eine strafbare Handlung begeht, im Film "Vergeßt mir meine Traudel nicht" (1957). Weitere wichtige Aufgaben sind der revolutionäre Matrose Jens Kasten im "Lied der Matrosen" (1958) oder der zwielichtige Fischer in "Der Moorhund" (1960). In Erinnerung bleibt außerdem Kubes Mitwirkung in vielen Kurzfilmen der Produktionsgruppe Stacheltier. Auch spielt er den Atze in zahlreichen Agitationsstreifen an der Seite seiner Berliner Kollegen Werner Lierck und Jean Brahn. Später ist Kube gelegentlich in kleineren Parts in Fernsehproduktionen zu sehen.
Quelle: Team Zutz; Unsere Filmsterne; Filmspiegel von 1958