Willi Schrade

Filme (als Schauspieler)
1957
Vergeßt mir meine Traudel nicht
1959
Reportage 57
1959
Verwirrung der Liebe
1960/61
Ein Sommertag macht keine Liebe
1964
Die Suche nach dem wunderbunten Vögelchen
1965/66
1966
Schwarze Panther
1970
Rottenknechte
1972
Das Geheimnis der Anden - 5 Teile
1976
1978/79
1990
..

Geboren

31.01.1935 in Königsberg

Leben

Schrade geht in Wiesenberg zur Schule und tritt unmittelbar nach erfolgreich bestandener Prüfung ein Schauspielstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg an. Damit erfüllt er sich seinen Berufswunsch erster Wahl ("Wenn es mit der Schauspielerei nicht geklappt hätte, wäre ich Sportmediziner geworden"). Bereits während der Ausbildung erhält der sportliche Schauspieler Aufgaben bei der DEFA, deren Ensemble er zeitweilig angehört. Nach Abschluss der Schauspielschule 1958 ist er beinahe ausnahmslos für Film und Fernsehen tätig. Bis Anfang der 60er Jahre sieht man ihn in mehreren Hauptrollen. Populär wird er vor allem als jugendlicher Protagonist in Slatan Dudows komödiantischer "Verwirrung der Liebe" (1959). Hier spielt er an der Seite seiner Studienkollegin Annekathrin Bürger. In späteren Jahren verlagert sich Schrades Wirkungsschwerpunkt auf einprägsame Nebenrollen wie z.B. den Liebhaber der Schönen in der "Legende von Paul und Paula" (1973). Auch agiert er des öfteren als Gast im "Polizeiruf 110". Größere Aufgaben stellen seine permanenten Serien-Figuren dar. So bleibt dem TV-Publikum sein kumpelhafter Matrose Willi Schmidt aus "Zur See" (1976) oder sein Nachbar Martin Vetter, Gärtner mit Leib und Seele, aus "Barfuß ins Bett" (1988) in Erinnerung.
Quelle: Team Zutz; Artikel im Filmspiegel von 1959