Justus Fritzsche

Filme (als Schauspieler)
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Geboren

01.01.1941 in Berlin

Gestorben

26.07.2003 in Frankfurt/M.

Leben

Fritzsche erhält seine Ausbildung an der Dresdner Theaterhochschule und spielt danach in Eisleben und Weimar Theater. Ab 1967 gehört er dem Ensemble des Staatstheaters Dresden an. Nach dem Ende der DDR arbeitet er auch an verschiedenen westdeutschen Bühnen, so in Städten wie Frankfurt/Main oder Bonn. 1998/99 sieht man ihn z.B. als Willy Loman in Arthur Millers "Tod eines Handlungsreisenden" an den Kammerspielen Bad Godesberg. Bei der DEFA debütiert er 1962 als intellektueller Oberschüler Reinhard Eschbach im Film "Die aus der 12b". Eine bemerkenswerte Leistung liefert er 1975 in "Eine Pyramide für mich", wo er die Entwicklung des Haupthelden Paul Satie über 20 Jahre hinweg zeichnet. Bekannt ist Fritzsche den Fernsehzuschauern aus mehreren "Polizeiruf 110"-Folgen, hervorragend hier seine Darstellung des erfolglosen Schauspielers Jens Briener, dessen "großes Talent" sich letztendlich nicht auf der Bühne oder vor der Kamera zeigt, sondern der seine Begabung für Betrügereien unter wechselnden Identitäten nutzt, von Diebstahl bis hin zu Körperverletzung. Mit seiner klangvollen Stimme spricht Fritzsche gelegentlich für Rundfunk und Synchron und verleiht manchem Hörspielcharakter Ausdruck.
Quellen: Team Zutz - Das große Lexikon der DDR-Stars