Hartmut Beer

Filme (als Schauspieler)
1964
Die goldene Gans
1966/67
Frau Venus und ihr Teufel
1967/68
Hauptmann Florian von der Mühle
1968
Spur des Falken
1970
Tödlicher Irrtum
1971/72
1974
Johannes Keppler
1975
1982
1983
Der Scout
1983
Märkische Chronik
1986/87
Hasenherz
1988
Die Weihnachtsgans Auguste
1989/90
Abschiedsdisco
.

Geboren

21.05.1941 in Pabianice (Wartegau)

Gestorben

15.05.1998 in Holzweißig

Leben

Der Sohn eines Maurers muß aufgrund der Kriegsereignisse gemeinsam mit seiner Familie die angestammte Heimat verlassen und findet in Holzweißig bei Bitterfeld ein neues Zuhause. Nach dem Abitur wird der junge Hartmut dank seines Talents und seines Durchsetzungsvermögens an der Babelsberger Filmhochschule aufgenommen und nach erfolgreichem Studienabschluß 1964 an das Meininger Theater vermittelt, wo er u.a. den Romeo verkörpert. Weitere Bühnenstationen sind dann Greifswald, Annaberg, Radebeul und Freiberg, ehe Beer von 1988-90 erneut in Meiningen tätig ist. Hier wird der Edige in Aitmatows "Ein Tag, länger als ein Leben" seine wichtigste und - nach eigenen Aussagen - auch schwierigste Rolle. 1990 nimmt er ein Engagement nach Heidelberg an, ehe nur zwei Jahre später eine Erkrankung die Beendigung der Laufbahn zur Folge hat. Bereits während seines Studiums debütiert Beer mit kleinen Rollen bei der DEFA, so als Spießgeselle im Märchenfilm "Die goldene Gans". Seine besondere Liebe zu Pferden kann er schließlich in etlichen legendären Indianerfilmen auskosten, wo die Schurkenrollen sein Metier sind. 1997 stellen die Ärzte einen unheilbaren Hirntumor bei Hartmut Beer fest. Die letzten Monate verbringt er bei seiner treusorgenden Schwester Heide-Barbara Schmidt in Holzweißig.

Volker Wachter - Quelle: Heide-Barbara Schmidt, Holzweißig

Bilder