Michael Pan

Filme (als Schauspieler)
1961
Igelfreundschaft
1964/65
Engel im Fegefeuer
1971
Du und ich und Klein-Paris
1971
Mein lieber Robinson
1972
Polizeiruf 110 - Die Maske
1975
Looping
1977
Ein Zimmer mit Aussicht
1977
1978/79
Maxe Baumann
1978/79
Maxe Baumann
1982/83
Polizeiruf 110 - Auskünfte in Blindenschrift
1983
Polizeiruf 110 - Die Spur des 13. Apostel
1983/84
Der Lude
1987
Der Staatsanwalt hat das Wort - Leben auf Vorschuss
2006/06
Die Könige der Nutzholzgewinnung
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Geboren

18.10.1952 in Madrid

Leben

Michael Pans Vater war der Kabarettist und Chansonnier Peter Pan alias Alfred Nathan, der wegen des nationalsozialistischen Regimes nach Spanien emigriert war. Dort wurde Michael Pan 1952 geboren. 1957 siedelte die Familie nach Deutschland über. Auf Einladung des Schauspielers Ernst Busch zog Peter Pan 1958 nach Ost-Berlin. Hier gab sein Sohn Michael an der Seite von Busch 1960 im Alter von nur acht Jahren am Berliner Ensemble sein Bühnendebüt in einer Aufführung von Bert Brechts Leben des Galilei. In den Folgejahren arbeitete Pan als Kinderdarsteller am Berliner Ensemble und an der Volksbühne. 1970 nahm er ein Schauspielstudium an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin-Schöneweide auf, das er 1973 abschloss. Es folgten Engagements in Berlin und Gera. 1974 wechselte Pan an das Deutsche Theater Berlin, in dessen Ensemble er bis 1989 blieb. Zudem agierte er im dortigen Pantomime–Ensemble. Daneben gab er Gastspiele am Maxim-Gorki-Theater sowie an der Deutschen Staatsoper in Berlin. 1987 stellte Pan einen Antrag auf Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der DDR, der zwei Jahre später bewilligt wurde. Seither arbeitet er als freischaffender Künstler an verschiedenen Berliner Bühnen und Revuen. Bereits 1962 gab Pan mit der Familienkomödie „Igelfreundschaft“ sein Spielfilmdebüt. Daneben spielte er neben Helga Göring eine feste Rolle in der Fernsehserie „Ein Zimmer mit Aussicht“, in mehreren Komödien um „Maxe Baumann“ den Enkel Jens von Maxe Baumann alias Gerd E. Schäfer, im Fernsehfilm „Der Lude“ über Horst Wessel, neben Meret Becker im Krimi „Null Uhr 12“ und absolvierte Gastauftritte in Fernsehserien wie „Der Staatsanwalt hat das Wort“, „Nikola“, „SOKO Leipzig“ und „Polizeiruf 110“. In der Folge „Auskünfte in Blindenschrift“ war er als Polizeileutnant zu sehen. Besondere Bekanntheit erreichte Michael Pan durch seine wandelbare und äußerst markante Stimme. Als Synchronsprecher lieh er international bekannten Schauspielkollegen seine Stimme, darunter u.a. Christian Clavier und Clovis Cornillac in den Asterix–Filmen, Martin Short (u. a. Mars Attacks!, Damages und Alice im Wunderland) und David Hyde Pierce in der Comedy–Serie Frasier Ryo Saeba. Einem jüngeren Publikum ist seine Stimme vor allem durch die Titelrolle in der Zeichentrickserie Isnogud oder den Anti–Helden Freddi Faulig (Stefán Karl Stefánsson) in der international erfolgreichen isländischen Kinderserie Lazy Town bekannt, sowie als Erzähler und Patchy der Pirat in Spongebob Schwammkopf. Zudem lieh er seine Stimme dem Papagei Jago in der Zeichentrickserie Disneys Aladdin. In dem im Sommer 2009 erschienene Computerspiel Batman: Arkham Asylum lieh er dem Schurken Scarecrow seine Stimme. In jungen Jahren lieh er außerdem, damals noch für die DEFA, in verschiedenen Episoden der dänischen Ganovenserie Die Olsenbande Jes Holtsø seine Stimme, der dort die Rolle des Børge spielte. Michael Pans Sohn David Nathan, u. a. die deutsche Standardstimme von Johnny Depp und Christian Bale, arbeitet ebenfalls als Synchron- und Hörspielsprecher. Im Rahmen inszenierter Lesungen und Live Hörspiele vor Publikum tritt Pan zudem mehrmals im Jahr in Oliver Rohrbecks Lauscherlounge und Drehbuchlounge in Berlin auf.
Quelle: Wikipedia

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