Simone von Zglinicki

Filme (als Schauspieler)
1973/74
Für die Liebe noch zu mager
1973/74
Der Untergang der Emma
1974
1974
Liebe mit 16
1981/82
Sabine Kleist, 7 Jahre
1983
Pianke
1983/84
Erscheinen Pflicht
1989
1990
1999
Klemperer - Ein Leben in Deutschland
2012
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Geboren

03.09.1951 in Chemnitz

Leben

Seit über drei Jahrzehnten gehört Simone von Zglinicki zum Ensemble des Deutschen Theaters. Ihre Schauspielkunst stellt sie aber nicht nur auf der legendären Berliner Theaterbühne, sondern auch in zahlreichen Filmen unter Beweis. Gleich mit ihrer ersten Hauptrolle in "Für die Liebe noch zu mager?" (1974) spielte sich Simone von Zglinicki in die Herzen der Zuschauer. Und auch im zweiten Film "Liebe mit 16" (1974) drehte sich alles um die erste Liebe. Doch die gebürtige Chemnitzerin hat mittlerweile ein viel breiteres Spektrum an Rollen gespielt, sei es auf der Bühne des Deutschen Theaters in Berlin oder in Kino- und Fernsehfilmen. Das schauspielerische Handwerk dafür erlernte Simone von Zglinicki an Deutschlands erster Theaterhochschule "Hans Otto" in Leipzig. 1974 wurde sie Mitglied des Deutschen Theaters und wirkt seitdem in Berlin in zahlreichen Bühnenstücken, wie z.B. Ibsens "Gespenster", Shakespeares "Der Widerspenstigen Zähmung", Genets "Die Zofen" und Dürrenmatts "Die Physiker" mit. Für ihre Leistungen auf den Brettern, die die Welt bedeuten, wurde Simone von Zglinicki unter anderem mit dem Kritikerpreis der "Berliner Zeitung" geehrt. Nach ihren frühen Kinoerfolgen war die Schauspielerin zu DDR-Zeiten gleichermaßen für die DEFA wie für den Fernsehsender DFF tätig. So sah man sie beispielweise in den Filmen "Sabine Kleist, sieben Jahre" (1982) und "Märkische Forschungen" (1982), genauso wie in den TV-Serien "Polizeiruf 110" und "Der Staatsanwalt hat das Wort". Schon vor der Wende hatte sich Simone von Zglinicki schauspielerisch einen Namen gemacht und schaffte auch nach dem Mauerfall den Sprung in gesamtdeutsche Produktionen. Margarethe von Trotta besetzte sie für ihren Kinofilm "Das Versprechen" (1995), danach übernahm sie die Hauptrolle im Mehrteiler "Klemperer - Ein Leben in Deutschland" (1999) und war erneut im "Polizeiruf 110" (1996, 2000 & 2001) zu sehen. Im Leipziger "Tatort" verkörperte sie in sechs Folgen (2003-2007) die Figur der Staatsanwältin Mitterer, zuvor hatte sie bereits in einer "Schimanski"-Folge mitgespielt. Zudem war sie für die ARD-Serien "Familie Dr. Kleist", "Großstadtrevier" und "Die Stein" engagiert. Sie wurde mit dem Kritikerpreis der Berliner Zeitung ausgezeichnet.
Quelle: Wikipedia