Polizeiruf 110 - Die Entdeckung - 1980

Infos
Regie:
Manfred Mosblech
Kamera:
Winfried Kleist
Drehbuch:
Claus-Ulrich Wiesner
Genre:
Kriminalfilm
Länge:
74 Min.
VHS - DVD:
Polizeiruf 110 - Box Nr. 8
Dramaturgie:
Eberhard Görner
Szenarium:
C.U. Wiesner
Erstaufführung:
05.10.1980 DDR Fernsehen 1. Programm
Produktion:
Deutscher Fernsehfunk DFF
Musik:
Hartmut Behrsing
Schnitt:
Gerti Gruner
Schauspieler
Leutnant Arndt
Heinz Behrens
Hans Reichelt
Ezard Haußmann
Dr. Jochen Polenz
Uwe Sandau
Günter Wolf
Helmut Wolf
Ludwig Teska
Dr. Gudrun Hammer
Birgit Erdenharter
Cornelia Pagel
Otti Planerer
Gisela Reichelt
Hans-Joachim Leschnitz
Busso

Inhalt

Ludwig Teska, Hausmeister auf Burg Wittenstein, entdeckt kurz nach einer Führung durch das Waffenmuseum der Burg, dass zwei wertvolle Büchsen fehlen. Die Polizei wird alarmiert und einige Zeit später erscheint nach einem langen Fußmarsch den Burgberg hinauf Leutnant Vera Arndt. Zu dem Zeitpunkt kann ihr Museumsdirektor Hans Reichelt bereits mitteilen, dass sich der „Fall“ gelöst hat. Sein kleiner Sohn und das Kind eines weiteren Burggastes nutzten die laxen Sicherheitsvorkehrungen und nahmen die beiden Büchsen an sich, um mit echten, aber schussunfähigen Waffen Duellieren zu spielen. Vera Arndt will die Zeit nun nutzen, um zwei Tage Urlaub auf der Burg machen, zumal Hans Reichelt die gesamte Sache sehr unangenehm ist. Auf der Burg befinden sich verschiedene Gäste, darunter Filmemacher Uwe Sandau, der gerade seinen neuen Film über das Schicksal des legendären Landesspiegels des Busso von Heimburg auf der Burg gezeigt hat, Historiker Dr. Jochen Polenz, der zum Landesspiegel forscht und eine Kopie des Originals auf der Burg vermutet, sowie Helmut Wolf, ein Restaurator. In einer bierseligen Laune führt Hans Reichelt seine Gäste zu einem Geheimgang, in dem der Legende nach der Landesspiegel versteckt ist. Jochen, Uwe, Hans und Ludwig finden im Gang zwar keinen Landesspiegel, dafür aber relativ neue Mauerspuren in der Wand. Sie scheint zudem teilweise hohl zu sein. Als sie die Wand aufbrechen, finden sie dahinter die mumifizierte Leiche eines Mannes. Leutnant Vera Arndt wird alarmiert, die Sachverständige auf die Burg holen will, doch ist die Telefonleitung gestört. Sie beginnt mit den Ermittlungen. Bald wird deutlich, dass es sich bei der Leiche um den ehemaligen Leiter der Burg Siegfried Ebert handelt. Er war im Sommer 1961 plötzlich verschwunden, doch ging das Gerücht, dass er sich in die Bundesrepublik abgesetzt hat. Jemand übermittelte Grüße von ihm, seine Freundin, die Ärztin Dr. Gudrun Hammer, erhielt einen Brief von ihm, den sie nun als Fälschung bezeichnet. Im Sommer 1961 waren Restaurator Günter, Jochen, Uwe, aber auch Ludwig und Gudrun auf Burg Wittenstein. Gudrun hatte nach dem Verschwinden Eberts einen Zusammenbruch und ist seither ohne Mann geblieben. Nun macht sie sich Vorwürfe, jahrelang einen Mann umsonst gehasst zu haben. Auch von anderen Burgbewohnern und -gästen erfährt Vera Arndt einiges, doch nichts bringt sie in ihren Ermittlungen weiter. Als das Telefon wieder funktioniert, fordert sie Hilfe an. Sie eröffnet den Anwesenden, dass die bald ankommenden Polizisten die Burg auf den Kopf stellen werden.
Quelle: Wikipedia

Drehorte in Quedlinburg

Bahnhof, Mägdesprung, Harzgerode, Burg Falkenstein, Pansfelde, Falkenstein/Harz, Gernrode