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Cox Habbema, die niederländische Schauspielerin ist tot. Die Begegnung mit ihr 2008 war eine besondere Begegnung. Niemals hätte ich gedacht, dass sie meiner Einladung nach Quedlinburg zu kommen, folgen würde. Und sie kam! Zu "Till Eulenspiegel" der zweiten Aufführung im Rahmen unseres Filmstadtprojektes. "Was für eine schöne Idee" schrieb sie mir! Als sie dann kam, hatte sie Schürfwunden am Kinn, an den Händen und den Armen. Was war passiert? Zwei Tage vorher war sie in Amsterdam mit dem Fahrad unterwegs und hatte einen Zusammenstoß mit einer anderen Radfahrerin. Eine leichte Gehirnerschütterung und eben diese Schürfwunden waren die Folge. Und trotzdem setzte sie sich ins Auto und fuhr die Strecke von Amsterdam bis Quedlinburg, mit ein paar Pausen weil ihr zwischendurch schwindelig wurde, erzählte sie. Deswegen kann ich doch die Veranstaltung nicht sausen lassen, meinte sie, wir sind wie Zirkuspferde, the show must go on! Es war eine sehr schöne Begegnung an der auch Rainer Simon (Regisseur) und sein peruanischer Patensohn Pacacutic anwesend waren. Sie hat weder ein Honorar, noch Geld für Benzin von uns genommen, erstens muss man solche ein Projekt einfach unterstützen, meinte sie und zweitens hätte sie "Perlen im Tank" die fahren von allein. Alle, die sie hier in Quedlinburg im Kaiserhof erlebt haben, werden Sie in bester Erinnerung behalten.